Wie kann die Leistungsanalyse zur Motivation beitragen?

Der nächste Spieltag steht vor der Tür und das bei abenteuerlichem Wetter. Draußen sind es -3 Grad Celsius und einzelne Schneeflocken fallen vom Himmel. Du hoffst insgeheim noch, dass das Spiel auf Grund der Wetterbedingungen abgesagt wird. Es ist dir zu kalt, zu nass und der Gegner ist für seine unfaire Spielweise bekannt. Und trotzdem packst du deine Sporttasche und machst dich auf den Weg zum Sportplatz. Die Frage, die es zu beantworten gilt ist: Warum? Was treibt einen Spieler dazu an Fußball zu spielen, obwohl ihn viele Faktoren negativ beeinflussen?  In unserem ersten Blogbeitrag aus der vierteiligen Serie zum Thema Leistungsanalyse haben wir euch gezeigt, wie Leistungsanalysen im Amateurfußball betrieben werden kann. Der zweite Teil der Serie handelt vom motivationalen Aspekt. Wir möchten euch erklären, was Motivation ist und wie ihr durch moderne Trainingsmittel eure Motivation steigern könnt.

Was ist Motivation und welche Rolle spielen unsere Ziele dabei?

Unter Motivation versteht man alle Beweggründe die einen Menschen dazu antreiben eine bevorstehende Aufgabe zu Bewältigen. Besonders wichtig ist die Motivation für sportliche Leistung. Denn jeder von uns kennt ihn: den inneren Schweinehund. Um diesen zu überwinden müssen wir uns motivieren. Das kann intrinsisch oder extrinsisch passieren. Intrinsisch bedeutet, dass wir die Handlung von uns selbst aus machen, beispielsweise weil Fußball uns Spaß macht. Extrinsisch bedeutet wiederrum, dass wir uns davon etwas erhoffen, wie zum Beispiel eine Belohnung.

 

Besonders motiviert ist man, wenn man Ziele vor Augen hat. Denn Ziele helfen uns dabei am Ball zu bleiben. Daher sollten sich einzelne Spieler, oder ganze Mannschaften, für jede Saison Ziele setzen. Beispiele für solche Ziele währen der Aufstieg in die nächste Liga oder der Wandel vom Bankwärmer zum Stammspieler. Allerdings muss dabei die so genannte SMART-Regel beachtet werden. SMART steht für:

S:           spezifisch

M:         messbar

A:          attraktiv

R:          realistisch

T:          terminiert

Besonders problematisch ist im Fußball die Messbarkeit der Ziele. Besonders dann, wenn es sich um nicht offensichtliche Ziele handelt, wie zum Beispiel eine höhere Laufbereitschaft oder ein besseres Stellungsspiel in der Viererkette der Abwehr. Dabei können moderne Analysemethoden helfen und die Motivation fördern.

Wie kann die Spielanalyse zur Motivation beitragen?

Im Amateurfußball werden häufig klassische Ausdauertests wie der Cooper-Test durchgeführt. Dadurch werden den Spielern zwar ihre Stärken und Schwächen aufgezeigt, jedoch sind sie dadurch nicht motivierter ihre Leistungen zu verbessern. Gleiches gilt, wenn der Trainer einem nach dem Spiel sagt, dass er mit der Leistung der jeweiligen Spieler nicht zufrieden ist. Oftmals werden dem Spieler nicht einmal entsprechende Situationen aufgezeigt. Dadurch ist die Motivation sich zu Verbessern eher gering. Setzt man allerdings auf moderne Methoden der Spielanalyse, kann die Motivation der spieler gezielt gesteigert werden. Denn allein das Wissen, dass man während des Spiels überprüft wird, fördert die Motivation der Spieler und spornt sie dazu an, besser zu sein. Dabei können zwei Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung genutzt werden:

  • Trackingsysteme für die athletischen Leistungsdaten
  • Videoanalysen für die spielerischen Leistungsdaten

Tracking-Systeme:

Tracking-Systeme bieten eine hervorragende Möglichkeit die Spieler dazu zu motivieren sich im athletischen Bereich zu verbessern. Denn Tracking-Systeme liefern den Spieler objektive Daten über ihre Spielleistung. Dadurch sind Spieler nicht mehr gezwungen sich alleine auf ihr Gefühl zu verlassen, sondern können nach dem Spiel sehen, was sie wirklich im Spiel geleistet haben. Auf diese Weise kann ein Spieler seine Leistungsdaten aus verschiedenen Spielen miteinander Vergleichen und sich Ziele für das nächste Spiel setzen. Dadurch steigt die Motivation sich im nächsten Spiel athletisch zu verbessern.

Zusätzlich kann man seine Daten mit denen seiner Mitspieler auf ähnlichen Positionen vergleichen. Dadurch entsteht eine Art Wettkampf. Die beiden Spieler werden dazu motiviert, besser als ihr „Konkurrent“ zu sein, wodurch die Motivation steigt trotz Ermüdung nochmal alles aus sich herauszuholen.

Videoanalyse:

Da „mehr“ nicht immer gleich „besser“ bedeutet, bietet auch die Videoanalyse eine Möglichkeit sich zu motivieren. Und zwar im technisch-taktischen-Bereich. Denn besonders visuelles Feedback hilft uns dabei Fehler zu verstehen und kann uns motivieren sie zu vermeiden. Und wie bereits erwähnt, alleine das Wissen, dass wir gefilmt werden, treibt uns an uns gut zu präsentieren.

Mach’s wie die RealMadrid Fußballschule und analysiere deine Leistung mit unserem Tracker!

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