Für diese 4 Leistungsfaktoren lohnt sich die Analyse tatsächlich

Ihr wisst jetzt, was Leistungsanalyse ist und wie Amateurvereine entsprechende Daten erheben können. Wir haben euch erklärt, wie ihr Leistungsanalysen zur Motivationssteigerung nutzen könnt und ob solche Analysen bei Kindern Sinn machen. In unserem letzten Blogbeitrag aus der Reihe zum Thema Leistungsanalysen möchten wir euch vorstellen bei welchen 4 Leistungsfaktoren sich die Analyse bei Amateuren tatsächlich lohnt und warum.

Was kann bestimmt werden?

Mit Hilfe von klassischen Leistungstests kann der aktuelle Leistungsstand eines Spielers ermittelt werden. Dabei werden Ausdauer, Schnelligkeit, Sprungkraft und die Kraft der Spieler über verschiedene Tests gemessen. Tracking-Systeme bieten die Möglichkeit, Daten aus den Spielen aufzuzeichnen. Bei diesen Daten handelt es sich zum einen um athletische und zum anderen um spielerische Daten. Zu den athletischen Daten zählen die Laufdistanz, die Sprintanzahl und die Sprintgeschwindigkeit. Bei den spielerischen Daten geht es vor allem um das Positionsspiel der Spieler in Form einer Heatmap. Außerdem bieten Videoanalysen die Möglichkeit das taktische Vermögen einer Mannschaft zu Messen. Dabei werden beispielsweise das Verschieben zum Ball und Gegner (in Form von Abständen, Einrücken, Tiefenstaffelung) analysiert. Außerdem werden Balleroberungen und das Umschalten untersucht, sowie die Entstehung von gegnerischen und eigenen Torchancen. Doch was davon ist im Amateurfußball eigentlich wirklich relevant?

Für diese 4 Leistungsfaktoren lohnt sich die Analyse tatsächlich

Dass man durch Leistungsanalysen eine Menge an Daten aufzeichnen und analysieren kann, haben wir euch mehrfach aufgezeigt. Doch für diese 4 Leistungsfaktoren lohnt sich eine Leistungsanalyse im Amateurfußball am meisten:

  1. Ausdauerleistungstests: Besonders beliebt sind die in den Vorbereitungsperioden. Der Feldstufen – oder der Cooper-Test geben dem Trainerteam eine Auskunft über die Ausdauer ihrer Spieler. Sie können also sehen, welcher Spieler fit ist und welcher nicht. Daraufhin können Trainingsgruppen gebildet werden, die an den jeweiligen Defiziten gezielt arbeiten können. Dadurch kann das Trainerteam sichergehen, dass alle Spieler mindestens 90 Minuten durchhalten können. Denn die meisten entscheidenden Tore fallen gegen Ende des Spiels. Und wer da noch fit ist, hat die Möglichkeit das ein oder andere Spiel gegen Ende noch zu seinen Gunsten zu entscheiden.
  2. Laufdistanz im Spiel: Ähnlich wie die Ausdauerleistungstests gibt die Laufdistanz Auskunft über den Ausdauerstatus der Spieler. Allerdings zeigt die Laufdistanz im Spiel noch einiges mehr. Zum Beispiel ob die Spieler ermüdet sind. Das passiert, wenn die Mannschaft zu viel oder zu intensiv trainiert, oder wenn mehrere Spieler innerhalb weniger Tage absolviert werden. Außerdem sagt die Laufdistanz im Spiel auch etwas über die Laufbereitschaft der Spieler aus. Darüber kann unter anderem entschieden werden, für welche Position sich ein Spieler besonders gut eignet.
  3. Sprintdistanz und -Geschwindigkeit: Auch über Sprints kann ein Trainer entscheiden, welche Position sich für welchen Spieler eignet. Dabei ist entscheidend, ob der Spieler eine hohe Geschwindigkeit erreichen kann und über welche Distanz er die Geschwindigkeit halten kann.
  4. Aktivitäten auf dem Feld und Heatmap: Über Trackingsysteme können Aktivitäten auf dem Spielfeld aufgezeichnet werden. In der Regel kann man dann über eine Heatmap sehen, wo sich der Spieler auf dem Feld überwiegend aufgehalten hat. Dadurch kann man überprüfen, ob ein Spieler seine Position hält.

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