Fifa E-Sports in der Bundesliga

Die Sonne scheint und draußen sind es an die 20 Grad Celsius. Du fühlst dich fit und agil und bereit für das kommende Spiel. Heute könntest du zur Höchstleistung auflaufen. Der Schiri pfeift an und heute geht bei dir wirklich einfach alles. Du spielst den perfekten Pass mit dem Außenrist, der Ball kommt in einer perfekten Flugkurve zurück. Du setzt zum Fallrückzieher an und haust den Ball direkt in den Winkel. Zum Jubeln läufst du vor die Fankurve und machst einen perfekten Rückwärtssalto. Auch im weiteren Spielverlauf unterlaufen dir kaum Fehler und die Chance auf den Titel ‚Spieler des Spiels‘ stehen wirklich gut. Die 90 Minuten sind rum und der Schiri pfeift die Partie ab. Du schaltst deine Playstation aus und beendest damit einen erfolgreichen Arbeitstag. Denn du bist professioneller FIFA E-Sports Spieler und verdienst dein Geld mit „competitive Gaming“ auf Playstation für den VFL Wolfsburg. Was es damit auf sich hat, zeigen wir euch in diesem Blogartikel.

E-Sports und die Bundesligisten:

E-Gaming wird für die Vereine der Bundesliga zunehmend interessanter. Welche Vereine bisher im E-Gaming vertreten sind und wer noch darüber nachdenkt, möchten wir euch im Folgenden vorstellen. Zu den ersten Profivereinen der Bundesliga, mit eigenen professionellen FIFA Spielern zählen der VFL Wolfsburg und der FC Schalke 04. Beide sind bereits seit etwa zwei Jahren im virtuellen Fußball vertreten. Auch RB Leipzig und der VFB Stuttgart haben mittlerweile ihre E-Gaming Fußballprofis verpflichtet. Doch die größten Neuigkeiten im Bereich E-Gaming hat Hertha BSC zu verzeichnen. Die „alte Dame“ aus der Berlin gründete als erster Bundesligist sogar seine eigene E-Sports Akademie. Hier soll der Fokus auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit gelegt werden und auch das Scouting neuer Talente steht im Vordergrund. Doch auch im Westen wird E-Gaming für die großen Vereine immer attraktiver. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sowohl der 1. FC Köln, als auch Borussia Mönchengladbach Interesse zeigen. Letzterer Verein hat auch erst vor kurzem über ihre Facebook-Seite zu einem Qualifikationsturnier geladen. Hier sollen mögliche Talente gesichtet und verpflichtet werden. Auch für Profi Gamer, auch E-Sportler genannt, ist die Zusammenarbeit mit einem großen Verein interessant. Hier sind nämlich Gehälter um die 5.000€ pro Monat keine Seltenheit. Und das Ende nach oben ist nahezu offen. Der Rest der Liga bekundet derzeit noch keine Absichten in Sachen E-Gaming aktiv zu werden.

Wie funktioniert das E-sports Ligasystem?

Jetzt wisst ihr, welche Vereine im E-Gaming aktiv sind. Allerdings stellt sich die Frage, wie das Ligaprinzip überhaupt funktioniert. Welche Hürden müssen auf dem Weg zum FIFA eWorld Cup gemeistert werden? Die Qualifikation zum FIFA eWorld Cup erfolgt über eine ganze Reihe von Turnieren mit mehreren Stufen. Zu denen muss man sich über die Leistung in der FIFA Ultimate Team Champions Weekend League (online) qualifizieren. Außerdem gibt es live Turniere über die gesamte Saison hinweg. Aus diesen Turnieren werden dann die 128 besten Spieler auf der Playstation 4 und Xbox One ermittelt. Diese müssen sich dann in der EA Sports FIFA 18 Global Series Playoffs duellieren. Dabei handelt es sich um die letzte Vorstufe zum Finale, dem FIFA eWorld Cup.  Grundsätzlich sind beim FIFA eWorld Cup 32 Finalisten vertreten, die im „competitive Gaming“ um den offiziellen Titel „Weltmeister“ kämpfen. Dieser bringt neben einem beträchtlichen Preisgeld auch eine Reise zu den The Best FIFA Football Awards™ mit sich. Hier handelt es sich bei den meisten Spielern um professionelle Spieler, die bei den großen Vereinen unter Vertrag stehen.

 

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